YHWH vs. Baal (1.Kön 18)

Diese Predigt soll im Kern den Konflikt zwischen wahrer Anbetung und von selbst erdachtem Götzendienst aufzeigen. Der Mensch hat in seiner gefallenen Natur oft ein Problem mit der Täuschung und der Abweisung des Eigenwillens, sodass es zuweilen vorkommt, dass wird nicht wahrnehmen, dass wir mit unserer Anbetung gar nicht יהוה, sondern dem Baal fröhnen. Anhand des entsprechenden Textbeispiels können wir lernen, wie wir erkennen können, wann wir in der Anbetung zu Yah stehen oder nicht. Der Prophet Eliyah sagte hierbei, dass derjenige der wahre Gott sei, der mit "Feuer antwortet". Dieses Feuer kann für den Heiligen Geist stehen und ist meist ein physischer Prozess, der sich mit einem "wohltuenden Brennen" auf der Zirbeldrüse einher geht, setzen wir voraus, dass unser physischer Leib eben auch gewissermaßen der Tempel יהוה ist! Bleibt dieses Feuer aus, können wir uns sicher sein, dass vermutlich wieder einmal die Eingebung via Baal - Dem ÜberIch - erfolgte? In diesem Zuge soll schematisch die Psyche des gefallenen Menschen aufgezeigt werden, der oft dazu neigt, die falschen Schlüsse aus sich heraus zu ziehen:

In seiner Unachtsamkeit nimmt der Mensch dabei oft nur die "Spitze des Eisberges" wahr, da diese entsprechend beleuchtet wird und lässt dabei außer Acht, dass wir im Ganzen von mehreren Faktoren betrefend unseres Wandels und unserer Taten bestimmt und beeinflusst werden. Im Hebräischen steht "Ba'al" wörtlich für das "Über-Ich" nach Siegmund Freud und wir dürfen daher dankbar sein zu erkennen, wieso unser Trachten zuweilen keine Annahme bei יהוה findet. Wir müssen daher stets wachsam und prüfsam mit den Ein-gebungen umgehen, damit wir richtig zu unterscheiden lernen und dem Fleisch keinen Raum in unserem Sein geben. Auch hier ist es unablässlich, dass man sich auf die Fügungen des Heiligen Geistes einlässt und somit auch meist die Opfer erzeugt, die spürbar durch Feuer durch יהוה angenommen werden. Hinzu kommt, dass uns unser Unterbewusstsein meistens durch das "ES" unseren Weg vorgibt, ohne das wir das merken. Daher ist wahres Selbsbewusstsein im Glauben essentiell damit wir jederzeit erkennen können, ob unser Wandel Yah wohlgefällig ist oder nicht. Der Hebräische Audsruck, der unser Unter-bewusstsein symbolhaft beschreiben würde, ist das Hebräische Wort für "Esel" = אָתוֹן . So wie der Esel von Bileam schon die kommende Gefahr erahnt hatte und einzig der Mensch sich taub für das wahre gezeigt hatte, so birgt auch der "Baalskult" die Gefahr, dass wir uns plötzlich auf Abwegen befinden und uns im Endeffekt fragen müssen: Welcher Esel hat mich denn da wieder geritten?

Der Inhalt dieser Predigt baut ebenfalls auf dieser Fragestellung auf und wir hoffen, dass die schriftlichen Ergänzungen ein adäquates Mittel sind, um Dir beim Verständnis dieser sehr wichtigen Thematik behilflich zu sein! Wir müssen quasi schon als Grundvoraussetzung im Glauben mitbringen, dass wir dazu in der Lage sind durch den Ruach Gut von Bösem unterscheiden zu können, damit unser Wandel im Einklang mit dem Wort des EWIGEN steht. Dies ermöglicht uns auch, dass unsere Opfer von יהוה angenommen und beglaubigt werden, sodass wir innerhalb dieser lebendigen Beziehung mit IHM sicher sein können, dass wir in unseren Handlungen keinen Täuschungen unterliegen...

 

שלום

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