Israelfood

In dieser Rubrik möchten wir Euch gerne modernes israelisches Essen Nahe bringen! Wir von talmid.de sind keine Kostverächter [vgl. Mt 11,19] und wissen daher was nahrhaft und gut ist. Die moderne israelische Küche beinhaltet grundlegende Nahrungsmittel, die an mancher Stelle noch besonders verfeinert werden oder auch durch energiereiche Ergänzungen glänzen. Jeder, der schon einmal in Israel speisen konnte weiß, von welch einem Gaumenschmaus wir sprechen!
Hierzulande trifft man vorwiegend auf Nahrungsmittel mangelhafter Qualität, was Euch dennoch nicht davon abhalten sollte, ein Stück "heimischen Geschmacks" auf Eure Teller zu holen...

 

Probiert es aus!

Schalom

Granatapfel-Rote Beete Salat

Zutaten (4 Personen):
1 Granatapfel
4 Rote Beete
50 g Koriander
50 g Petersilie
 Kerdamon
 Salz und Pfeffer
 3 ELOlivenöl
 1 EL Johannisbeersirup

Zubereitung:
Den Granatapfel entkernen und die Kerne in einer Schüssel sammeln. Gleichzeitig die Rote Beete in kleine Würfel teilen und zur Schüssel dazu geben. Koriander und Petersilie klein hacken und den Rotfrüchten beifügen. Dann in einer Schala Olivenöl, Wasser und Johannesbeersirup zusammenrühren und den Kardamon, Salz und Pfeffer dazu rühren. Nun den Inhalt der Schale in die Schüssel kippen und das Ganze für ca. 10 Minuten ziehen lassen. Eignet sich ideal für Fastenkuren oder als Beilagensalat!
 

Spinatsalat mit Datteln & Mandeln

 

Zutaten (für 4 Personen)

1 EL Weißweinessig

1 Zwiebel

100g Datteln, der Länge nach geviertelt

30g Butter

2 EL Olivenöl

2 kleine Pitabrote, in 4cm große Stücke gerissen

75g Mandeln, grob gehackt

2 TL gemahlener Sumach

150g junger Spinat, gewaschen

2 EL Zitronensaft

Salz

 

Zubereitung

Essig, Zwiebeln, Datteln und 1 Prise Salz in einer kleinen Schüssel mit den Händen vermengen. Die Mischung 20 Minuten ziehen lassen und danach in ein Sieb abgießen. Die Flüssigkeit wegschütten.

Inzwischen die Butter mit der Hälfte des Öls in einer mittelgroßen Pfanne erhitzen. Pitabrot und Mandeln hineingeben und unter stetigem Wenden 4-6 Minuten bei mittlerer Hitze rösten, bis das Brot goldbraun und knusprig ist. Die Pfanne vom Herd nehmen, Sumach und ¼ TL Salz untermischen und beiseitestellen.

Die Spinatblätter unmittelbar vor dem Servieren in eine große Schüssel füllen, die Pita-Mandel-Mischung, Datteln, Zwiebel, das restliche Öl, Zitronensaft sowie eine Prise Salz hinzufügen und die Zutaten durchmischen. Noch einmal abschmecken und sofort servieren.

Würzige Kichererbsen mit buntem Salat

 

Zutaten (für 4 Personen)

100g getrocknete Kichererbsen

2 Minigurken (280g)

2 große Tomaten (300g)

200g Radieschen

1 rote Paprika

1 rote Zwiebel

20g Koriandergrün, grob gehackt

15g glatte Petersilie, grob gehackt

90ml Olivenöl

2 EL Zitronensaft

1 EL Balsamico

1 Knoblauchzehe, zerdrückt

1 TL Zucker

1 TL gemahlener Kardamom

1 TL gemahlener Kreuzkümmel

griechischer Joghurt (nach Belieben)

Salz und schwarzer Pfeffer

 

Zubereitung

Eine große Schüssel mit Wasser füllen, das Backnatron hinzufügen und die Kichererbsen über Nacht darin einweichen. Am nächsten Tag abgießen, in einen großen Topf füllen und mit der doppelten Menge Wasser bedecken. Aufkochen, falls nötig abschäumen und etwa 1 Stunde köcheln lassen, bis die Kichererbsen weich sind. Anschließend in ein Sieb abgießen und abtropfen lassen.

Gurken, Tomaten, Radieschen und Paprikaschote in 1,5cm große Würfel schneiden. Die Zwiebel fein hacken und alles in einer Schüssel mit den Kräutern mischen.

In einem Schraubglas 75ml Olivenöl sorgfältig mit Zitronenschale und -saft, Essig, Knoblauch und Zucker vermischen. Das Dressing mit Salz und Pfeffer abschmecken, über den Salat gießen und kurz durchmischen.

Kardamom, Kreuzkümmel mit ¼ Teelöffel Salz mischen und auf einen Teller streuen. Die Kichererbsen in der Gewürzmischung wenden, bis sie gleichmäßig damit überzogen sind. Das restliche Öl bei mittlerer Temperatur in einer Pfanne heiß werden lassen und die Kichererbsen 2-3 Minuten darin braten. Die Pfanne dabei vorsichtig rütteln, damit die Kichererbsen nicht anhängen und gleichmäßig gebräunt werden.

Den Salat auf vier Tellern verteilen und die Kichererbsen in der Mitte anrichten. Nach Belieben mit etwas griechischem Joghurt garnieren und servieren.

Hummus

 

Zutaten (für 4 Personen)

400g  Kichererbsen

4 EL Tahini (Sesampaste)

2-3 Knoblauchzehen, gehackt

Cayennepfeffer

kleine Prise Kreuzkümmel, gemahlen

Salz und schwarzer Pfeffer

 

Zubereitung

Pürieren Sie die Kichererbsen grob mit einem Kartoffelstampfer oder, wenn Sie es feiner wollen mit einer Küchenmaschine.

Das Tahini einrühren, dann Knoblauch, Zitronensaft, Cayennepfeffer, Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer nach Geschmack und falls nötig ein wenig Wasser hinzufügen. Bei Raumtemperatur servieren.

Butternusskürbis mit Tahini-Sauce

 

Zutaten (für 4 Personen)

1 großer Butternusskürbis, in 2x6cm große Spalten geschnitten

2 rote Zwiebeln

50ml Olivenöl

3 ½ TL helles Tahini (Sesampaste)

1 ½ EL Zitronensaft

1 kleine Knoblauchzehe, zerdrückt

30g Pinienkerne

1 EL Za’atar (Gewürzmischung)

1 EL grob gehackte glatte Petersilie

Maldon Sea Salt oder Fleur de Sel und schwarzer Pfeffer

 

Zubereitung

Den Backofen auf 240°C vorheizen.

Kürbis und Zwiebeln in einer großen Schüssel mit 3 Esslöffeln Öl, 1 Teelöffel Salz und etwas frisch gemahlenem Pfeffer vermischen. Alles auf einem Backblech verteilen (Kürbisstücke mit der Schale nach oben) und 30-40 Minuten in den Backofen schieben, bis das Gemüse weich ist und etwas Farbe angenommen hat. Dabei darauf achten, dass die Zwiebeln nicht zu dunkel werden, denn sie sind schneller gar als der Kürbis und müssen früher aus dem Ofen genommen werden. Das Blech anschließend herausnehmen und das Gemüse abkühlen lassen.

Für die Sauce das Tahini in einer kleinen Schüssel kräftig mit Zitronensaft, 2 Esslöffeln Wasser, Knoblauch und ¼ Teelöffel Salz verrühren. Die Konsistenz sollte flüssigem Honig gleichen. Falls nötig, noch etwas Wasser oder Tahini hinzufügen.

Das restliche Öl in einer kleinen Pfanne bei geringer bis mittlerer Temperatur erhitzen und die Pinienkerne mit ½ Teelöffel Salz 2 Minuten unter häufigem Wenden goldbraun rösten. Den Pfanneninhalt anschließend in eine kleine Schüssel füllen.

Das Gemüse auf einer großen Platte anrichten. Mit der Tahini-Sauce überziehen, die Pinienkerne mit dem Öl darauf verteilen und mit Za’atar und Petersilie bestreuen.

Pistaziensuppe

 

Zutaten (für 4 Personen)

¼ TL Safranfäden

200g Pistazienkerne

30g Butter

100g Schalotten, fein gehackt

25g Ingwer, fein gehackt

150g Lauch, fein gehackt

2 TL gemahlener Kreuzkümmel

500g Gemüsebrühe

80ml frisch gepresster Orangensaft

1 EL Zitronensaft

saure Sahne zum Servieren

Salz und schwarzer Pfeffer

 

Zubereitung

Den Backofen auf 180°C vorheizen.

Die Safranfäden in einer kleinen Tasse mit 2 Esslöffeln kochendem Wasser bedecken und 30 Minuten stehen lassen.

Die Pistazien 1 Minute in kochendem Wasser blanchieren, abgießen und die Häutchen mit den Fingern abrubbeln. Es macht nichts, wenn sich die Häutchen nicht vollständig entfernen lassen. Die Pistazien auf einem Backblech verteilen, 8 Minuten im Ofen rösten, herausnehmen und abkühlen lassen.

Die Butter in einem großen Topf erhitzen und die Schalotten mit Ingwer, Lauch, Kreuzkümmel, ½ Teelöffel Salz sowie etwas Pfeffer 10 Minuten bei mittlerer Hitze darin anschwitzen, bis sie weich sind. Dabei immer wieder umrühren. Die Brühe und die Hälfte der Safranflüssigkeit angießen, die Wärmezufuhr verringern und die Suppe 20 Minuten zugedeckt köcheln lassen.

1 Esslöffel Pistazien zum Garnieren beiseitelegen, den Rest mit der Hälfte der Suppe in eine Schüssel füllen, mit dem Stabmixer glatt pürieren und in den Topf zurückgießen. Orangen- und Zitronensaft unterrühren, die Suppe noch einmal erhitzen und abschmecken.

Die restlichen Pistazien grob hacken. Die Suppe auf vier tiefe Teller verteilen und jeweils mit einem Klecks saurer Sahne garnieren. Mit den gehackten Pistazien bestreuen und mit der restlichen Safranflüssigkeit beträufeln.

Harissafisch mit  Rosenblüten

 

Zutaten (für 2-4 Personen)

4 Meerbrassen- oder Seebarschfilets (à etwa 100g), entgrätet

3 EL Harissa

1 TL gemahlener Kreuzkümmel

Mehl zum Bestäuben

2 EL Olivenöl

2 mittelgroße Zwiebeln, fein gehackt

100ml Rotweinessig

1 TL Zimt

1 ½ EL Honig

1 EL Rosenwasser

2 TL kleine, getrocknete Rosenblütenblätter

Salz und schwarzer Pfeffer

 

Zubereitung

Den Fisch zunächst marinieren. Dazu die Hälfte der Harissapaste mit Kreuzkümmel und ½ Teelöffel Salz verrühren, die Fischfilets damit einreiben und 2 Stunden im Kühlschrank marinieren.

Die Filets mit Mehl bestäuben, überschüssiges Mehl abklopfen. Das Öl in einer breiten Pfanne erhitzen, den Fisch – falls nötig portionsweise – bei mittlerer bis starker Hitze auf jeder Seite 2 Minuten braten, dann herausnehmen. Im Bratfett die Zwiebeln etwa 8 Minuten unter Rühren goldgelb anschwitzen.

Die restliche Harissapaste, Essig und Zimt hinzufügen, mit ½ Teelöffel Salz sowie reichlich Pfeffer würzen und 200ml Wasser angießen. Die Wärmezufuhr verringern und die Sauce 10-15 Minuten köcheln, bis sie relativ dick ist.

Honig, Rosenwasser hinzufügen und die Sauce noch einige Minuten köcheln lassen. Abschmecken, die Fischfilets in die Pfanne legen und mit der Sauce überziehen. 3 Minuten bei geringer Hitze erwärmen und eventuell noch ein paar Esslöffel Wasser hinzufügen, falls die Sauce zu dick wird. Mit Rosenblütenblättern und nach Belieben mit Koriandergrün bestreuen und warm oder zimmerwarm servieren.

Thunfischsteak Olivenblatt / Rosmarin

 

Zutaten:

 

2 Thunfischsteaks
1 handvoll Olivenblätter
50g Rosmarin
2 EL Olivenöl
Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Thunfischsteaks ordnungsgemäß auftauen lassen und in eine Backform geben. Die Steaks mit 2EL Olivenöl bestreichen. Daraufhin Olivenblätter und Rosmarin zusammen zu einer Mischung mahlen. Die Mischung auf das Steak geben und die Backform bei 150 °C für 30 Minuten in den Backofen.
Im Anschluss die vorgegarten Steaks ordentlich pfeffern und bei starker Hitze für 3-4 Minuten beidseitig braten. Das Ganze kann zum Abschluss gerne mit
1TL Zitronensaft verfeinert werden.
 

Mutabbaq

 

Zutaten (für 4 Personen)

130g Butter, zerlassen

14 Filoteigblätter

500g Ricotta

250g Ziegenfrischkäse

Grob gehackte Pistazienkerne zum Bestreuen (nach Belieben)

Für den Sirup

280g Zucker

3 EL Zitronensaft

 

Zubereitung

Den Backofen auf 230°C vorheizen.

Eine ofenfeste Form (etwa 28 x 37 cm) mit etwas zerlassener Butter ausstreichen. Ein Teigblatt darauflegen, am Rand festdrücken und den überschüssigen Teig über den Rand hängen lassen. Den Teig mit Butter bepinseln, ein zweites Teigblatt darauflegen und ebenfalls mit Butter bestreichen. Auf diese Weise sieben Teigblätter gleichmäßig aufeinanderstapeln.

Ricotta und Ziegenfrischkäse in einer Schüssel mit einer Gabel vermengen und die Mischung auf dem obersten Teigblatt verstreichen. Den Käse mit Butter bepinseln und die restlichen Teigblätter wie oben beschrieben daraufstapeln.

Mit einer Schere von dem überstehenden Rand auf etwa 2cm zurückschneiden. Dabei darauf achten, dass die Füllung gut verschlossen ist, und den Käse, falls nötig mit dem Finger zurückschieben. Den überstehenden Teigrand vorsichtig in die Form stecken. Mit einem scharfen Messer 7 x 7cm große Quadrate auf dem obersten Teigblatt einritzen und den Teig fast bis zum Boden durchschneiden. Das Gebäck 25-27 Minuten im Ofen backen, bis es goldbraun und knusprig ist.

Inzwischen den Sirup herstellen. Dazu den Zucker mit 90ml Wasser in einen kleinen Topf geben, mit einem Kochlöffel gut umrühren und zum Kochen bringen. Den Zitronensaft einrühren, den Sirup 2 Minuten köcheln lassen und danach vom Herd nehmen.

Das Gebäck aus dem Ofen nehmen und sofort mit dem Sirup überziehen. 10 Minuten abkühlen lassen, nach Belieben mit gehackten Pistazienkernen bestreuen, zerteilen und warm servieren.

Jerusalemer Käse-Knafeh

 

Zutaten (für 4 Personen)

200g Couscous

500ml kochendes Wasser

130g Butter in kleinen Stücken

1 Prise Salz

400g Ricotta

175g Käse , gerieben

350ml klarer Honig

2-3 Prisen Safranfäden oder Zimt, gemahlen

120ml Wasser

1 TL Orangenblütenwasser oder Zitronensaft

50g Pistazien, grob gehackt

 

Zubereitung

Den Couscous in eine große Schüssel geben und mit dem kochenden Wasser übergießen. Mit einer Gabel umrühren, dann etwa 30 Minuten stehen lassen, bis das gesamte Wasser aufgesogen worden ist.

Sobald der Couscous dazu kühl genug ist, zerdrücken Sie alle Klumpen mit Ihren Fingern. Die Butter, dann das  Salz einrühren.

Den Ofen auf 200°C vorheizen. Streichen Sie die Hälfte des Couscous in eine 25-30cm große, runde Kuchenform. Vermischen Sie in einer Schüssel die Käsesorten mit 2 Esslöffel Honig. Auf den Couscous streichen, dann mit dem restlichen Couscous bedecken. Zusammenpressen und 10 Minuten backen.

Bringen Sie den restlichen Honig mit Safran und Wasser in einem Topf zum Kochen. 5-7 Minuten köcheln lassen, bis eine sirupartige Konsistenz erreicht ist. Vom Feuer nehmen und das Orangenblütenwasser einrühren.

Sobald die Knafeh gar ist, auf reine Oberhitze umschalten bzw. unter einen Griller geben, um die gewünschte leicht gebräunte, goldene Kruste zu bilden.

Mit Pistazien bestreuen und, in Stücke geschnitten mit Sirup übergossen, warm servieren. Reichen Sie dazu den restlichen Sirup.

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