Alles Weibliche ist zum Sterben bestimmt  ות-

Der ein oder Andere scheint nun vielleicht sich provoziert zu fühlen, aber wir versichern Euch, dass dieser Abschnitt Euch erbauen soll! In der hebräischen Sprache gibt es diesbezüglich nämlich eine immense theologische Botschaft. Alles Weibliche hat im Hebräischen im Plural die Endung -ot (ות-) und besteht aus den Buchstaben "Waw" und "Tav". Waw steht für den "Nagel" und drückt damit aus, dass es mit dem Folgenden gefestigt verbunden wurde. Tav steht für das "Kreuz" und versinnbidlicht somit das Ende und den Tod des eigenen "Ichs" (נ).

Römer 6,3:
Wisset ihr nicht, daß alle, die wir in Christus getauft sind, die sind in seinen Tod getauft?

 

Das Weiblich steht im Schöpfungsplan für die Erde, die den göttlichen Samen "gebären" soll anhand der Menschenkinder! Wie wir anhand vieler Prinzipien in der Bibel lernen können, dass das Irdische und somit "Weibliche" nicht die Ewigkeit ererben wird. Man kann sehen, dass das geistig / männliche den göttlichen Samen trägt und diesen mit Hilfe des Weiblichen zur "Geburt" bringt. Wir kennen יהוה als auch den Vater und seinen "Erlöser" Yeshua als Sohn und uns als "Gottessöhne". Keine Frau soll sich nun benachteiligt fühlen, sondern vielmehr dazu ermutigt dem Geistigen nachzustreben. Für uns alle gilt: Wir müssen das Wesen des himmlischen Vaters annehmen durch seinen Sohn! 

1. Kor. 15,47:
Der erste Mensch ist von der Erde und irdisch; der andere Mensch ist der HERR vom Himmel


2. Kor. 5,1:
Wir wissen aber, so unser irdisch Haus dieser Hütte zerbrochen wird, daß wir einen Bau haben, von Gott erbauet, ein Haus, nicht mit Händen gemacht, das ewig ist, im Himmel.


Diese Stellen machen u.a. deutlich, dass die Gesamtheit des Weiblich ein Ende finden wird. Das Weibliche im Singular hat die Endung -He (ה) und dieses steht für die Möglichkeit für eine Sache. Frauen haben somit eine ähnliche "Ausganglage" wie männliche Gläubige! In der Gesamtheit sind wir nämlich die "Braut" Christi. Es geht hierbei vielmehr darum sein eigenes Fleisch zu kreuzigen und dem irdischen zu widerstreben, damit unser Wille, Streben und Handeln gen Himmel und die Ewigkeit gerichtet sei.

1, Joh. 2,15-17:
Habt nicht lieb die Welt noch was in der Welt ist. Wenn jemand die Welt lieb hat, in dem ist nicht die Liebe des Vaters.  Denn alles, was in der Welt ist, des Fleisches Lust und der Augen Lust und hoffärtiges Leben, ist nicht vom Vater, sondern von der Welt.  Und die Welt vergeht mit ihrer Lust; wer aber den Willen Gottes tut, der bleibt in Ewigkeit.

 

Wir müssen lernen den Fokus auf das Geistige und Himmlische zu richten. Die Hebräische Sprache bietet dazu den richtigen Einstieg, lieber Freund! Im Kern versinnbildlicht der Buchstabe auch das Geistige. Die Endung -ot spiegelt dabei eine grundsätzliche Botschaft wider, zumal sie sehr oft "erkennbar" in den heiligen Schriften ist. Viele Hinweise in der Sprache יהוה dienen als Richtlinie und nicht als technisch starre Vorgabe. Auch hier müssen wir uns beim Studium vom Geist leiten lassen, der uns in der vollen Wahrheit führen wird!

Es heisst, wir sollen uns die Erde untertätig machen. Jedoch hat der menschliche Verstand, der allein vom männlichen Prinzip gelenkt wird, dies zu erkennen, dass das gesamte Universum von einer Intelligenz gesteuert wird. Jene steht vollkommen außerhalb dessen, was das irdisch männliche Prinzip in der Lage gewesen wäre  zu beherrschen. Das weibliche Prinzip ist die tiefe Verbindung mit allem und der Quelle von allem selbst und ist tiefe Erkenntnis was keine Worte hat und braucht. Wir müssen hier auf Erden lernen, beides miteinander zu verbinden, zu nutzen und zu leben! In der Ewigkeit wird aber יהוה der Vater bestehen und wir müssen uns darauf einstellen, das irdische Gefäß abzulegen eines Tages. Auch hier ist Yeshua mit uns:

Römer 14,8:
Leben wir, so leben wir dem Herrn; sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Darum: wir leben oder sterben, so sind wir des Herrn.


Wir hoffen, dass dies ein erbauender Denkanstoß / Einstieg war.....

 

Sei gesegnet!

שלום

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