Chayi Sarah / חיי שרה

"Leben Sarahs"

Torah:       1.Mose 23,1-25,18

Haftarah:    1.Kön 1,1-31

 

Hadaschah: Joh 4,3-14

 

 

Die Thoraportion "Leben Saras" berichtet von der direkten Erbfolge und in ihrer Rolle am Stammmutter der Kinder Israels. Abraham begräbt seine Frau und kauft dazu ein Land vom Hethiterkönig, um letztendlich auch das Land um Hebron später als Heimatland der Israeliten zu sichern. Auch hier wird deutlich, dass sich Gastfreundschaft auszahlt und die Akzeptanz der von יהוה eingesetzten Ordnung. Abraham wurde als Fürst Gottes identifiziert und somit wussten die Hethiter um ihr Glück, solch einen ehrvollen Boten יהוה bei sich zu wissen.

Im Folgekapitel lesen wir wie Isaak die Rebekka als Frau dazu gewinnt. Abraham warnt seinen Sohn eindrücklich darauf eine Frau der Fremdvölker zu sich zu nehmen.

Neh 13,23-27:
Zu dieser Zeit sah ich auch Juden, die Frauen genommen hatten aus Aschdod, Ammon und Moab. Und die Hälfte ihrer Kinder sprach aschdodisch oder in der Sprache eines der andern Völker, aber jüdisch konnten sie nicht sprechen.  Und ich schalt sie und fluchte ihnen und schlug einige Männer und packte sie bei den Haaren und beschwor sie bei Gott: Ihr sollt eure Töchter nicht ihren Söhnen geben noch ihre Töchter für eure Söhne oder euch selbst nehmen. Hat nicht Salomo, der König von Israel, ihretwegen gesündigt? Und war doch unter vielen Völkern kein König ihm gleich, und er war seinem Gott lieb, und Gott setzte ihn zum König über ganz Israel. Selbst ihn verleiteten die ausländischen Frauen zur Sünde. Und von euch muss man das hören, dass ihr ein so großes Unrecht tut und unserm Gott die Treue brecht, indem ihr ausländische Frauen nehmt?

 

An dieser Stelle wird noch einmal deutlich wie wichtig es Gott ist, dass der gerechte Same bewahrt wird und in seiner Folge auch zur Erlösung führt. Es ist wichtig dies unseren Kindern einzuschärfern, damit letztendlich die Vermischung vorgebeugt ist. Weiterhin lesen wir, dass Rebekka anhand von bestimmten Zeichen und Andeutungen in Isaak ihren zukünftigen Mann sieht. Ähnlich verhält es sich mit der samaritischen Frau in Joh 4, die ebenfalls ihren zukünftigen Bräutigam Yeshua begegnet. Die Geschichte zwischen Isaak und Rebekka ist ein Sinnbild darauf, dass uns der Reichtum und Fülle am Brunnen bei der Vermählung erreichen und beschirmen wird! Die Abstammung Rebekkas aus Betuel ist hierbei sehr interessant, da dies die jungfräuliche Bereitschaft der Braut noch einmal untermauert.....

Das Erbe Saras erlischt dann erstmal mit Tod von Abraham. Dieser hatte sich noch eine zweite Frau namens Ketura genommen. Mit dieser Frau zeugte er ebenfalls Kinder und diese bevölkerten weite Teile der östlichen Welt. Isaak erhielt gemäß dem Verhießung als Erstgeburt das entsprechende Erbe und hatte nun ebenfalls sich wie sein Vater Abraham an einem Brunnen niedergelassen. Diese Erzählung lehrt uns, dass wir bei unserer Wurzel bleiben sollen und uns ebenfalls wie Abraham zu unseren Vätern legen sollen, damit das Ziel in יהוה von uns erreicht wird, Sela!

Mal 3,24:
Der soll das Herz der Väter bekehren zu den Kindern und das Herz der Kinder zu ihren Vätern, auf dass ich nicht komme und das Erdreich mit dem Bann schlage.

שלום
 

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