Torahlesung

Denn die Einwohner von Jerusalem und ihre Führer haben Yeshua nicht erkannt, aber sie haben die Worte der Propheten, die an jedem Sabbat vorgelesen werden, erfüllt und haben ihn verurteilt. (Apg 13,27)

 

 

Wie wir daraus sehen, war es selbst zu der Zeit der Apostel noch üblich jeden Schabbat eine bestimmte "Torahportion" zu studieren!
Diese Tradition haben die Apostel nicht erfunden. Sie blickt schon 3 Jahrtausende zurück. Dabei gibt es zwei anerkannte Möglichkeiten das Wort Gottes zu studieren: Sidrot (סדרות) und Paraschot (פרשות). Wir haben uns dabei der gängigen Praxis angeschlossen und lesen daher den Tanach gemäß der Unterteilung seiner in Parascha! Daraus ergeben sich folgende Vorteile:

- Es werden auf einmal größere Abschnitte gelesen, dabei werden Sinnabschnitte besser und weitflächiger erfasst!

- Die Paraschot werden von einem Haftara-Teil begleitet, welcher sinngemäß die Parascha ergänzt und damit einen höheren Ertrag erzeugt!

- Der Paraschotzyklus ist an den Jahreszyklus angepasst, somit "landet" man immer wieder zur selben Zeit am gleichen Punkt. Die einzelnen Parascha sind dabei den natürlichen und festlichen Anlässen unmittelbar angepasst!

- Man liest die Schrift von Anfang bis Ende. Es bildet sich ein "roter Faden", der den Studenten bei seinem Wachstum dadurch besser an die Hand nimmt!

- Die Paraschot-Unterteilung ist geläufig, sodass ein deckungsgleicher Austausch mit Geschwistern möglich ist!

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